Auf Herausforderungen antworten: Die Rolle der Diaspora

Nach der tiefen Krise zwischen 1996 und 2008 haben sich 2009 die Regierungen in Afrika zunehmend stabilisiert und erholt. Dies geht aus einer Umfrage der Weltbank von 2009 hervor. Solche Statistiken sind ermutigend, dennoch bleiben Fragen offen über die Beständigkeit und Wirksamkeit der erfolgten Maßnahmen. Wie dem auch sei, wenn die zivile Bevölkerung und die Politiker daran teilhaben wollen, die Regierung umzuformen und diese für Afrika verantwortlich zu machen, müssen sie sich selbst fragen, inwieweit ihre eigene Arbeitsweise die Afrikaner im In- und Ausland betrifft und dabei nicht vergessen, dass Verantwortung zu Hause beginnt. Bevor sie als Repräsentanten antreten, müssen sie, noch vor den Menschen, die sie vertreten sollen, Verantwortung für Gesellschaft und Politik übernehmen.

Obwohl stetiger Korruption und Skandalen, hat der wachsende Einfluss der Zivilbevölkerung auf öffentliche Organisationen und Entscheidungsprozesse, legales Vorgehen der Regierungen stärker in den Fokus gerückt.
Verantwortlichkeit ist eine der größten Herausforderungen für die afrikanischen NGOs, die Afrika repräsentieren. Afrikanische NGOs sollten sich gegenseitig unterstützen und voneinander lernen, und dadurch Solidarität und Gemeinsamkeiten fördern.
Entwicklung und Identifizierung gemeinsamer Ideen stärken afrikanische Kompetenzen: Kommunikation, Kreativität, Vielfalts-Verständnis, sozio-ökonomisches Wissen. In dieser Tagung möchten sich die Diaspora-Afrikaner austauschen, durchführbare Lösungen für die Herausforderungen finden, und ihre eigene Rolle in diesem Prozess besprechen.

AFRICANTIDE hat ein Forum geschaffen, in dem Afrikaner in der Diaspora diskutieren (manchmal auch kontrovers) und sich darüber austauschen können, wie sie mit der Kritik umgehen können, die ihnen entgegengebracht wird. Dies ist ein entscheidender Schritt, um ein starkes System der internationalen Regierungen zu entwickeln.

Themen, die in diesem Forum besprochen werden:

  • Die Schlüsselaufgaben, die aus der Sicht der Diaspora an die afrikanischen Starten gebracht werden müssen.
  • Die Rolle, die die Diaspora bei der Adressierung der Aufgaben an die afrikanischen Staaten darstellt, in Verbindung mit anderen Faktoren.
  • Die Form der Kooperation, Strukturen und Mechanismen, die derzeit genutzt werden, um die Diaspora über einige der Aufgaben zu informieren.
  • Wie arbeitet man mit transparenten Strukturen und wie bekämpft man die sozial rückschrittliche Politik.
  • Wie behandelt man alle Afrikaner gleich, ohne Benachteiligungen auf Grund ihrer Geschlechter, Rassen, ethnischen Hintergründe, Religion oder Glaubensrichtung.