Afrikapitalismus

In vielen afrikanischen Staaten, die über 5% der Rohstoff-Weltreserven (z.B. Nigeria, Angola, Äquatorial- Guinea, Kongo) und über 30% der weltweiten Bodenschätze sowie seltene Metalle verfügen, werden Investoren in der Regel rote Teppiche ausgerollt. Dadurch  wächst zwar die Wirtschaftskraft, aber der Nutzen für die Entwicklung dieser Länder ist relativ gering. Während das BIP zwischen 5 und  6% wächst, steigt das BIP pro Kopf jährlich viel langsamer. Beispielsweise hat Äthiopien ein sehr niedriges BIP pro Kopf, obwohl die Wirtschaft durch den Export von Kaffee und Gold boomt.

Die Privatisierung des Bergsektors kam der Bevölkerung in Sambia nicht zur Gute, obwohl die Wirtschaft nachhaltig stark durch die Beförderung von Kupfer wächst.  Durch   die unterschiedliche  Wirtschaftsdynamik bleibt die Armut bestehen, da der erwartete Aufstieg der Mittelschicht ausbleibt.

Die Masse der Bevölkerung lebt mit weniger als 1$ pro Tag, wohingegen eine kleine Gruppe der afrikanischen Mittelschicht  10 bis 20 $ pro Tag ausgeben kann. Entwickelt sich somit der sogenannte Afrikapitalismus? Welche Chancen hat da eine eigenständige kapitalistische Entwicklung in Afrika? Mit der Veranstaltung wollen wir einen  fundierten Überblick über die Stellung Afrikas im globalen Kapitalismus liefern.

Termin Eigenschaften

Datum, Uhrzeit 27-05-2017 10:00 am
Termin-Ende 27-05-2017 5:00 pm
Registration Start Date 08-10-2016
Stichtag, Anmeldungsende 23-05-2017
Einzelpreis Frei
Ort
Lensing-Carrée Conference Center: Medienhaus Lensing
Silberstraße 21, 44137 Dortmund, Germany Dortmund, NRW 44137 Germany
Lensing-Carrée Conference Center: Medienhaus Lensing
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